
Neben ihrer besonderen Geometrie basiert das Design der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“ „Lumen“ auf zwei weiteren, übergeordneten Gestaltungsprinzipien: Kontrast und Transparenz. So kontrastiert das helle, glänzende Platingehäuse mit dem dunklen Zifferblatt und dem schwarzen, handgenähten Alligatorlederband. Auf dem Zifferblatt selbst sorgen Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold sowie weiße Skalierungen vor dem dunklen Hintergrund für optimale Ablesbarkeit. Das Kontrastprinzip findet sich auch im Uhrwerk wieder, wo sich polierte, helle Flächen mit mattierten beziehungsweise dunkleren Flächen abwechseln. Hinter der Transparenz des Zifferblatts steckt zudem eine konstruktive Notwendigkeit. Dadurch wird es möglich, dass sich auch die darunter liegenden Anzeigen bei Helligkeit mit Lichtenergie aufladen, um dann bei Dunkelheit leuchten zu können. Dank dieser besonderen Ausführung des Zifferblatts und seiner lumineszierenden Elemente entfaltet die Uhr sowohl bei Tag als auch bei Nacht ein ganz eigenes, elegantes Design.

Alle Anzeigen der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“ sind nachleuchtend und können daher auch bei Dunkelheit eindeutig abgelesen werden. Das sorgfältig inszenierte Zusammenspiel von größeren und filigraneren Flächen sorgt für eine elegante, nuancierte Lichtstimmung. Die Umsetzung der einzelnen „Lumen“-Anzeigen basiert auf einer innovativen, komplexen Zifferblattarchitektur. Das strahlende Highlight ist das nachleuchtende Großdatum, das den raffinierten, aus Zehnerkreuz und Einerscheibe bestehenden Mechanismus im Dunkeln sichtbar macht. Darüber hinaus feiert die erste nachleuchtende Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation Premiere. Hinter dem Mond dreht sich eine Himmelsscheibe innerhalb von 24 Stunden einmal im Uhrzeigersinn. Tagsüber ist ein heller Himmel ohne Sterne sichtbar – abends ein dunkler Himmel mit vielen nachleuchtenden Sternen. Über der Himmelsscheibe zieht der Mond langsam seine Bahn und gibt die aktuell sichtbare Form des Erdtrabanten präzise wieder. Die rechnerische Abweichung dieser Anzeige beträgt nur einen Tag in 122,6 Jahren. Dank der Beschichtung mit Leuchtmasse tritt auch die Schaltjahresanzeige bei 6 Uhr in derselben flächigen Intensität hervor wie das Großdatum. Wesentlich filigraner leuchten die Zeiger für Stunde, Minute, Sekunde und Wochentag sowie alle Skalen und Appliken und die Kontur des Mondes.

Das halbtransparente Zifferblatt gewährt zudem Einblicke in das darunterliegende Uhrwerk mit dem komplexen Kalendermechanismus und dessen Vielzahl fein dekorierter Einzelteile. Sichtbar werden zum Beispiel die großen, mit einer Perlage versehenen Platinen, die Brücken mit ihrem kunstvollen Sonnenschliff, die Hebel mit ihrem präzisen Strichschliff sowie die Zahnräder, die mit einem Kreisschliff veredelt sind. Sie zeugen ebenso wie die anglierten Kanten vom hohen Anspruch an handwerkliche Vollendung. Die unterschiedlichen Farben der verwendeten Materialien setzen zudem ästhetische Akzente.

Auf der Zifferblattseite weist nur ein dezenter Schriftzug bei zwölf Uhr darauf hin, welche große Komplikation sich noch in der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen““ verbirgt: das Tourbillon. Erst beim Blick durch den Saphirglasboden präsentiert sich der raffinierte Mechanismus in seiner ganzen technischen Vollkommenheit. Hier dreht sich das filigrane Drehgestell einmal pro Minute um die eigene Achse und kompensiert so den Einfluss der Schwerkraft auf die Exzenter-Unruh. Diese sorgt in Verbindung mit der im eigenen Haus gefertigten Unruhspirale für höchste Präzision. Beide Bauteile sind exakt aufeinander abgestimmt und verleihen dem mit 21 600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitenden Uhrwerk optimale Gangwerte.
Werk
Lange Kaliber 225.1 Automatik mit Tourbillon – 21.600 A/h – Gangreserve 50 Stunden
Gehäuse
Platin 41,9mm - Höhe 13mm – semitransparentes und getöntes Saphirglaszifferblatt
Preis
550.000 €, limitiert auf 50 Stück