
Die Balancier Convexe S² war von Beginn an als vollständig integrierter Zeitmesser konzipiert, dessen Gehäusegeometrie und Uhrwerkstruktur sich gemeinsam weiterentwickeln sollten. Die konvexe Architektur folgt der natürlichen Wölbung des Handgelenks und ermöglicht hervorragende Ablesbarkeit und Tragekomfort im Alltag. Anstatt das Kaliber zu umschließen, setzt das Gehäuse seine Architektur nach außen hin fort und unterstreicht den Dialog zwischen äußerer Form und innerer Konstruktion.

Das visuelle und chronometrische Herzstück des Uhrwerks bildet die um 30° geneigte Unruh von Greubel Forsey. Bei der Konstruktion des Uhrwerks standen Offenheit und Perspektive im Fokus: Die auf mehreren Ebenen angeordneten Brücken und hängenden Strukturen sollen möglichst viel vom Mechanismus sichtbar machen. Das aus 301 Komponenten bestehende Uhrwerk, dessen Hemmung sich aus 68 Einzelteilen zusammensetzt, lässt gekonnt strukturelle Leichtigkeit mit technischer Dichte verschmelzen. Zwei schnell drehende, koaxiale Federhäuser liefern eine Gangreserve von 72 Stunden, während die hauseigene Unruh mit variablem Trägheitsmoment und sechs goldenen Regulierschrauben mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet.
Die Veredelung ist und bleibt ein wesentlicher Aspekt der Identität des Zeitmessers. Die Brücken und Hauptplatinen aus Titan wurden mattiert und von Hand mit polierten Kanten, Senkungen und sorgsam bearbeiteten Übergängen zwischen den verschiedenen Oberflächen versehen. Jede Komponente wurde mit der gleichen Liebe zum Detail behandelt – auch Bereiche, die dem Auge verborgen bleiben. Diese Entscheidung spiegelt einen konsequenten Ansatz wider, welcher der Integrität der Konstruktion Vorrang vor der Sichtbarkeit einräumt. Die beiden letzten Ausgaben der Balancier Convexe S² wirken optisch sehr unterschiedlich, basieren jedoch auf derselben mechanischen Grundlage.

Preis
Auf Anfrage